Chillie Sin Carne (und sogar vegan) | DE

Vegan Hot Chillie, Corn-Wheat Tortilla

Heute war mir mal wieder nach “gesund-ungesund”, also etwas “sündigen”, aber nicht so, dass ich anschließend ‘ne Woche krank werde… 😉😇 Und da fiel mir ein, dass ich noch eine Dose Kidney–Bohnen auf der Anrichte hatte, die schon längst mal verarbeitet sein wollte. Wurde nun auch höchste Zeit, wie der Blick auf’s Verfallsdatum zeigte. Da die traditionellen Zutaten – anders als ich es hier von Studentenparties her gewohnt war – ja auch ohne Fleisch bzw. Hackfleisch auskommen können – oder waren es eher die Bohnen…? Hm… mag jede:r gern für sich näher recherchieren … – und eigentlich auch ohne die ebenfalls hier häufig beigemengte Sahne auskommt, ist der Weg zum veganen Chillie eigentlich nicht weit, oder? Also Mischhack einfach weglassen, check! Aber was nimmt man statt der Sahne um die ganze Sache sämig und dickflüssig zu bekommen? Hafermilch geschäumt? Eher nicht, da zuviel Eigengeschmack. Kokosmilch? Eigentlich auch nicht, da zu süß. Oder doch? Könnte man der Süße mit anderen Zutaten entgegenwirken? Hm. Das ruft doch geradezu nach einem Experiment in der Single–Küche. Folgende Zutaten habe ich für ein kleines Töpfchen (ca. 3-4 Portionen) verwendet:

  • ca. 1 EL Erdnußöl (kein Olivenöl, das mischt sich nicht mit der Kokosmilch und könnte fragwürdige Ergebnisse hervorbringen)
  • 1/4 rote Zwiebel gewürfelt (die war sehr groß, sonst dürfte es ruhig eine halbe sein)
  • 1-2 EL Naturreis
  • ca. 2-3 EL Süßkartoffelstäbchen ( ca. 0,5 cm dick)
  • Thymian, Rosmarin, Meersalz (alles scharf anbraten)
  • 1/2 Dose (ca. 200 ml) Kidney–Bohnen in Wasser, Tomatenmark etc.
  • 1/2 Dose Kokosmilch
  • 1-2 gelbe Spitzpaprika (eigentlich nur als Farbvariation 😉 )
  • etwas Chicoree in Streifen
  • 1 Pepperoni in Streifen
  • 1 kl. Tomate geachtelt
  • 1 EL Wasser zum Ablöschen und Angaren der Gemüsezutaten
  • Sauce “pimpen” mit
    • 1/2 TL roter Thai–Currypaste
    • 1 EL Sambal–Oelek
    • 1-2 TL Hot Paprika Aufstrich (siehe Foto)
  • 1/2 Finger dick Chilliefäden
  • etwas Rosenpaprika
  • ca. 1 EL Cornflakes


Den Reis, die Süßkartoffelstäbchen und Zwiebel auf etwas Erdnußöl zusammen mit je einer Prise Rosmarin und Thymian sowie ca. 1/2 bis ganzen (gestrichenen) TL Meersalz scharf anbraten, dabei kräftig mischen und rühren, da Töpfe selten beschichtet sind und die Chose nicht ankleben sollte. Nach 2-3 Minuten mit ca. 1 EL Wasser löschen, dann die währenddessen zerkleinerten restlichen Gemüsezutaten hinzugeben und kurz weiter garen. Dann bald die Kokosmilch angiessen und Flamme herunterfahren, die entstehende Sauce mit den “Verschärfungszugaben” anreichern und alles gut mischen/rühren (sofern z.B. die rote Thaicurry-Paste zu dick ist, mit einer Gabel zerdrücken, dann kräftig verrühren).

Währenddessen ein oder zwei kleine Mais-Tortilla–Fladen in einer beschichteten Pfanne ohne Öl rösten, dabei das Chillie einkochen lassen bis es schön dick und sämig ist. Zwischendurch immer wieder beherzt rühren, damit sich die Geschmacksrichtungen gut verbinden. Erst gegen Ende die Cornflakes hinzugeben, damit sie wenigstens für die erste Portion knackig bleiben, mit Rosenpaprika abschmecken und wie immer mit frischem Basilikum dekorieren.

Test? Hm. Ja! Das hat geklappt, würde ich mal unbescheiden sagen.

„Man soll dem Leib etwas Gutes bieten, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen.“

– Winston Churchill

Guten Appetit!

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